Jugendarbeit im sozialen Brennpunkt wichtiger denn je – MdB Tabea Rößner unterstützt Jugendtreff „Hot“

Das Viertel rund um den Asternweg in Kaiserslautern gehört zu den ältesten sozialen Brennpunkten in Deutschland. Die rheinland-pfälzischen Bundestagsabgeordnete  Tabea  Rößner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), die ein Regionalbüro in Kaiserslautern unterhält, besuchte den Jugendtreff „Hot“ und informierte sich bei einem Rundgang im Viertel über die Stadtteilarbeit im Osten von Kaiserslautern.

Im April zeigte der Privatsender VOX die Fortsetzung einer aufrüttelnden Dokumentation über die soziale Situation der Menschen, die im Asternweg in Kaiserslautern leben. Hohe Arbeitslosigkeit prägt viele Familien in den Wohnblocks, die ursprünglich  als Zwischenwohnungen mit Gemeinschaftsduschen gedacht  waren. Zwei Asylbewerberheime wurden in unmittelbarer Nähe eingerichtet, was die Lage im Asternweg noch weiter verschärft. In dieser angespannten Situation wachsen Kinder und Jugendliche auf, deren Eltern oftmals nicht das nötige Geld für das Pausenbrot aufbringen können, die oft dann auch noch wegen ihres Wohnortes stigmatisiert werden.

Aufgrund der sehr speziellen Situation im Wohngebiet Asternweg führte das ansässige Jugendzentrum in Zusammenarbeit mit Prof. Haupert von der katholischen Hochschule Mainz und Ingo Schenk vom evangelischen Landesjugendpfarramt eine Sozialraumanalyse durch, auf deren Grundlage die Jugendarbeit vor Ort neu konzipiert wurde.

„Ich freue mich sehr, Frau Rößner unsere Konzeption für unseren Jugendtreff vorstellen zu dürfen“, erklärt Achim Bißbort, der als städtischer Mitarbeiter gemeinsam mit Prisca Wahl von der evangelischen Kirche das Jugendzentrum leitet. Teil des Konzepts ist unter anderem eine Holz- und Kreativwerkstatt, in der Kinder und Jugendliche unter fachlicher Anleitung einer Schreinerin werkeln können.

Tabea Rößner, die eine Essensspende von der lokalen Foodsharing Gruppe in Kaiserslautern überreichte, lobt die offene Jugendarbeit des Jugendtreffs. „Hier finden Kinder und Jugendliche eine Ansprache, sie werden mit ihren Fähigkeiten gefördert und unterstützt. Gerade in solchen Brennpunkten ist die Sozialarbeit so immens wichtig, damit für die jungen Menschen die Chance besteht, aus diesem Teufelskreis auszubrechen.“ Die Bundestagsabgeordnete will mit ihrer Mitgliedschaft im Förderverein des Jugendtreffs „k.turn“ die Arbeit unterstützen.

 

 

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