Ein großer Schritt für die kulturelle Filmförderung, ein kleiner Schritt für das Filmerbe

Tabea Rößner, filmpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, erklärt zum Abschluss der Haushaltsberatungen im Filmbereich:

Ich begrüße sehr, dass unser Druck Wirkung gezeigt hat und in den gestrigen Haushaltsberatungen die kulturelle Filmförderung durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien um 15 Millionen Euro erhöht wurde! Ende September hatte ich für die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Ausschuss für Kultur und Medien gefordert, sowohl die wirtschaftliche Förderung als auch die kulturelle Filmförderung signifikant zu erhöhen. Ich freue mich sehr, dass nun zumindest Letzteres Eingang in den Haushalt gefunden hat.

Bei der wirtschaftlichen Filmförderung in Form des Deutscher Filmförderfonds wurde zwar die langfristige Planung nach oben korrigiert. Das Gesamtvolumen aber, das unverändert bei 50 Millionen Euro liegt und 2015 überbucht werden musste, bleibt leider ungenügend. Auch beim Filmerbe wissen wir seit Langem, dass mehr passieren muss: Nun ist wieder eine Million Euro vorgesehen. Wenn die BKM den vom eigenen Haus vorgestellten Zahlen zum Finanzierungsbedarf traut, sollte das Filmerbe aber jährlich mindestens mit  10 Mio. Euro gefördert werden. Da wirkt die eine Million doch eher wie ein Tropfen auf den heißen Stein.

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