Sechsspuriger Ausbau der A643 wird aufwendiger

Zur Antwort auf ihre schriftliche Frage zum Ausbau der A643 erklärt  die rheinland-pfälzische Bundestagsabgeordnete und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur Tabea Rößner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):

„Das Bundesverkehrsministerium hat eingeräumt, dass der sechsspurige Ausbau der A643 ‚aufwendiger‘ ist als die 4+2-Lösung, sprich auch teurer wird. Dennoch wird die 4+2-Lösung nicht weiter verfolgt, weil sie vom Ministerium als ‚unwirtschaftlich‘ angesehen wird. Diesen Widerspruch muss mir erst einmal jemand erklären. Aufwendiger wird aber wohl auch bedeuten, dass das Land einen höheren finanziellen Aufwand hat. Die Kosten für den Bau von Autobahnen und Bundesstraßen trägt zwar der Bund, für die Bauleitplanung ist allerdings das Land verantwortlich.

In die Betrachtung ist zudem überhaupt nicht eingeflossen, was ein Verlust des einzigartigen Naturschutzgebietes Mainzer Sand bedeuten würde. Das ist Verkehrspolitik wie vor 40 Jahren und hat mit Nachhaltigkeit nichts zu tun. Der sechsspurige Ausbau der A643 steht nun als ‚laufende Vorhaben‘ im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans. Wir werden weiter dafür kämpfen, dass dieser Ausbau nicht kommt.“

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