Bewahrung und Auswertung von traditionellem und progressivem Liedgut

Heute vor 25 Jahren wurde erstmals der UNESCO-Tag zur Bewahrung von populärkulturellem Liedgut begangen. In der dazu gehörigen UN-Resolution 1278 verpflichtet sich die Bundesregierung zu regelmäßigen Fortschrittsberichten. Dem ist die Bundesregierung bisher nicht nachgekommen. In einer kleinen Anfrage nimmt die rheinland-pfälzische Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner die Bundesregierung nun in die Pflicht: „Wir wissen immer noch nicht, ob die Bundesregierung geprüft hat, wer die Kokosnuss geklaut hat oder wie viele Wege ein Mann gehen muss, bevor er ein Mann ist. Es ist ein Unding, dass sich die Bundesregierung nicht an internationale Absprachen hält. Die Bewahrung von musikalischem Kulturgut ist eine wichtige und konstitutionierende Aufgabe unserer Gesellschaft. Gerade Mainz als Hochburg der Liedkunst sollte hier in besonderen Augenschein genommen werden. In meiner kleinen Anfrage lege ich den Finger in die Wunde, auch wenn es hier zu schmerzhaften Eingeständnissen kommen kann. Die Bundesregierung schuldet uns Transparenz und Aufklärung.“

Die kleinen Anfrage finden Sie hier: Kleine Anfrage 1.April 2014. Sie wird heute eingebracht.

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