Rößner fordert IHK zu Engagement gegen Lärmbelastung auf

In Verantwortung für Mitarbeiter gegen Fluglärm kämpfen!
MdB Rößner fordert von Unternehmen und Wirtschaftsverbänden verstärktes Engagement gegen die Lärmbelastungen in der Region

Die rheinland-pfälzische Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner begrüßt, dass sich mit der IHK Rheinhessen auch ein wichtiger Wirtschaftsverband mit der Fluglärmbelastung in der Region befasst, und erklärt dazu:

Jahrelang haben Vertreter der Wirtschaftsverbände das Engagement der Bürgerinitiativen gegen den Flughafenaus-bau als Gefährdung des Standorts kritisiert. Mit unseriösen Zahlen wurde der Flughafen als Jobmotor ins Feld geführt. Die Befürchtungen der Ausbaugegner, dass auch die Unter-nehmen mit ihren Belegschaften die Zunahme des Fluglärms deutlich zu spüren bekämen, wurden als unsinnig abgetan.

Nun klagen auch die Unternehmen über den vermehrten Fluglärm und drohen sogar mit Wegzug. Das ist die Ironie des Schicksals: Nicht der Kampf gegen den Flughafenausbau war standortgefährdend, sondern umgekehrt bedroht nun die Fluglärmsituation den Standort.

Daher ist der Schritt, die Lärmbelastungen durch den Flugverkehr für die rheinhessischen Unternehmen zu untersuchen, zu begrüßen. Dies allerdings reicht nicht aus. Die Unternehmen tragen Verantwortung für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Um auch den Wirtschaftsstandort nicht weiter zu gefährden, bedarf es mehr Engagement von Seiten der Unternehmen. Daher wäre es konsequent, wenn auch die IHK den Schulterschluss mit den Initiativen suchen würde und auf allen Ebenen für die Reduzierung des Lärms in der Region eintreten würde. Dazu gehört, sich auf Bundes  und Europaebene für besseren Lärmschutz und die damit verbundenen Gesetzesänderungen einzusetzen. Am Samstag hat die IHK zusammen mit ihren Unternehmen die Chance, diesen Schulterschluss zu beweisen. Daher wäre es wichtig und konsequent, wenn auch die IHK für die Demonstration am Flughafen aufrufen würde!

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