Grüne rufen zur Teilnahme an „Trauermarsch“ auf

Der kommende Freitag bedeutet eine ganz bittere Niederlage für alle, die sich in den zurückliegenden Jahren im Raum Speyer  für Lebensqualität, die Interessen des Natur- und Umweltschutzes, den nachhaltigen Schutz des Auwaldes und gegen Fluglärm eingesetzt haben. Besonders die Bürgerinitiative ,Lebensqualität statt Flugplatzausbau‘ und die GRÜNEN in Speyer haben dafür gekämpft, dass Natur, Umwelt und Lebensqualität nicht den wirtschaftlichen Interessen einiger großer Firmen zum Opfer fallen“, erklärt Spiegel.

„Ich teile die Bedenken, dass mit dem erweiterten Flugbetrieb mehr Lärm, Emissionen und Abgase auf die Region zukommen und damit das verabschiedete Klimakonzept der Stadt ad Absurdum geführt wird. Überaus fraglich erscheint mir auch die wirtschaftliche Überlebensfähigkeit eines regionalen Verkehrslandeplatzes. Öffentliche Gelder sind bei Infrastrukturprojekten, die der gesamten Öffentlichkeit, zum Beispiel im Öffentlichen Personennahverkehr,  zu Gute kommen, richtig angelegt, nicht jedoch für Prestigeprojekte zum Wohle Einzelner“, betont Jutta Blatzheim-Roegler.

Rößner ergänzt: „Wir werden auf Bundesebene schwarz-gelber Bestrebungen entgegen treten, die die Rechte der Anwohnerinnen und Anwohner von Flugplätzen aushöhlen wollen. Grüne Politik wird es sein, diese Rechte zu stärken. So kämpfen wir für ein konsequentes Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr.“ „Etwaigen Überlegungen zum weiteren Ausbau zu einem Regionalflughafen im Zuge der Schließung des Mannheimer Flughafens haben die rheinland-pfälzischen Koalitionspartner im Koalitionsvertrag eine klare Absage erteilt. Das Land wird keine Bestrebungen in diese Richtung unterstützen“, so Spiegel und Blatzheim-Roegler abschließend.

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag Rheinland-Pfalz und die rheinland-pfälzische Bundestagsabgeordnete Rößner unterstützen den „Trauermarsch“ der FlugplatzgegnerInnen, der am 2. September ab 14.30 stattfindet.

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