Biblis A und B vom Netz – für immer

„Wir müssen den konsequenten Atom-Ausstieg vorantreiben. Vor allem Biblis A und B gehören sofort vom Netz, weil sie unkalkulierbare Risiken bergen. So sind sie unter anderem weder gegen Flugzeugabstürze noch gegen Terrorangriffe geschützt. Deswegen dürfen sie auch nicht nach drei Monaten einfach wieder eingeschaltet werden“, sagt die rheinhessische Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner.

„In der Konsequenz bedeutet das, dass wir den Ausbau der Erneuerbaren Energien forcieren müssen. Das ist für kommunale Energieversorger gleichermaßen eine Kraftanstrengung und Aufgabe, aber auch eine Chance. Die Erfolge im Landkreis Alzey-Worms zeigen, welche Vorteile die Erneuerbaren Energien für die Wertschöpfung und den Arbeitsmarkt mit sich bringen.“

Rößner weiter: „Alle Äußerungen in Richtung, wir brauchen jetzt mehr Kohlekraft, sind unqualifiziert. Kohlekraftwerke belasten nicht nur das Klima, die Umwelt und die Gesundheit der Anwohnerinnen und Anwohner. Sie sind auch wirtschaftlich unsinnig: Sie bringen hohe Investitionskosten mit sich und stehen dem Ausbau Erneuerbarer Energien im Weg. Kohlekraftwerke können nur in der Grundlast funktionieren. Das heißt: Sie können nicht nach Bedarf herunter gefahren werden. Wir haben in Mainz aus sehr vielen guten Gründen ein Kohlekraftwerk verhindert. Dabei bleibt es.“

„Die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden täte gut daran, ihren Plan ein weiteres Gaskraftwerk  zu bauen, schnell voran zu treiben“, erklärt Rößner weiter. Gemeinsam mit dem Ausbau von Erneuerbaren Energien wäre die KMW dann als kommunaler Energieversorger gut aufgestellt.“ Rößner ist seit dem 1. Januar 2010 Mitglied des KMW-Aufsichtsrates.

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