Das gleiche Trauerspiel

Zum Bericht in der Mainzer Rheinzeitung vom 24.02.2011, dass auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Bewerberinnen und Bewerber für Plätze an den drei Mainzer Integrierten Gesamtschulen abgelehnt wurden, erklären Tabea Rößner, schulpolitische Sprecherin der GRÜNEN im Mainzer Stadtrat, und Daniel Köbler, stellvertretender Fraktionssprecher im Stadtrat und Landesvorstandssprecher:

„Seit Jahren erfolgt das gleiche Trauerspiel: die Integrierten Gesamtschulen in Mainz müssen zahlreiche Absagen an Eltern schicken, die ihre Kinder gerne auf eine IGS geschickt hätten. Wenn die Informationen der Mainzer Rheinzeitung stimmen, bestätigen sie die Auffassung der GRÜNEN: Auch nach der Einrichtung einer 3. IGS gibt es noch lange nicht genügend Plätze, um dem Wunsch der Mainzer Eltern nach einemPlatz auf einer integrierten Schule nachzukommen“, stellt Tabea Rößner enttäuscht fest.

„Es ist mehr als bedauerlich, dass die Umstrukturierung der Schullandschaft nicht genutzt wurde, um diesem jahrelangen Trend zu integrativen Schulformen nachzukommen. Anstatt zusätzliche IGSen zu schaffen, wurden viele „Realschulen plus“ errichtet, die schlecht angenommen werden“, führt Daniel Köbler fort.

„Wir GRÜNEN halten weiter am Ausbau integrativer Schulformen fest, da diese allen Kindern, unabhängig vom Elternhaus, die Möglichkeit auf eine gute Bildung eröffnet. Der unzureichende Ausbau dieser Schulformen in Mainz und ganz Rheinland-Pfalz bedeutet, dass man den Willen der Eltern weiterhin ignoriert und den Schülerinnen und Schülern die Chance auf eine optimale Bildung nimmt“, so Köbler und Rößner abschließend.

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