Extra3

Medienpolitik, Pressemitteilungen, Rundfunk

Statement zu den Äußerungen der Bundesregierung in der Bundespressekonferenz zum Fall Böhmermann

Zu den heutigen Äußerungen der Bundesregierung in der Bundespressekonferenz zum umstrittenen Erdogan-Gedicht von Jan Böhmermann erklärt Tabea Rößner, Sprecherin für Medien: Die Bundeskanzlerin hat der Presse- und Kunstfreiheit einen Bärendienst erwiesen. Angela Merkel hat bewusst keinen Kontakt zu Erdogan aufgenommen als es um die Extra-3-Sendung ging, im Falle Böhmermanns wird sie dann aber aktiv und greift…

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Mainz und Rheinland-Pfalz, Medienpolitik, Presse

Türkische Regierung will Fernsehsitzung „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“ absetzen – MdB Tabea Rößner fordert die Bundesregierung auf, Sanktionen zu verhängen

Die türkische Regierung hat ihr Missfallen über die Fernsehsitzung „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“ zum Ausdruck gebracht. In einem Schreiben des türkischen Botschafters an die Mainzer Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Kultur- und Medienausschuss, Tabea Rößner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), fordert die türkische Regierung die Absetzung der Sendung. Es sei zu befürchten, so der…

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Allgemein, Bundestag, Medienpolitik, Presse, Presse und Meinungen, Pressemitteilungen

Statement zu extra3 und Pressefreiheit Türkei

Zu den Vorgängen rund um den NDR-Satirefilm von extra3 zu Erdogan erklärt Tabea Rößner:

„Der türkische Ministerpräsident fühlt sich offenbar in der Lage, von der Bundesregierung unverhohlen eine Abkehr von unseren Grundwerten einzufordern. Das zeigt sein mittlerweile unglaubliches Verständnis von der Pressefreiheit. Bei einem so starken diplomatischen Mittel wie der Einbestellung hat die Bundesregierung viel zu lange geschwiegen. Hier müssen der Türkei nicht nur unter dem Druck der Medien deutliche Grenzen aufgezeigt werden. Es ist zudem ein eklatantes Versäumnis dieser Bundesregierung, dass sie sich bisher in der Türkei selbst nicht klar genug für die Presse- und Meinungsfreiheit eingesetzt hat. Die Verhaftungen und die Prozesse gegen Journalisten müssen immer wieder zur Sprache gebracht werden, in allen Verhandlungen mit der EU.“