Meinungsbeiträge & Veröffentlichungen

Bundestag, Medienpolitik, Meinungsbeiträge & Veröffentlichungen, Netz, Presse, Presse und Meinungen

Zukunft Print im Netz

Mir scheint, dass die Hürde, im Internet für Texte zu bezahlen, deutlich höher ist als bei Musik oder Filmen. Darüber hinaus werden Online-Texte kopiert, gedruckt und vervielfältigt – damit geht meist ein Rechteverstoß einher, der vielen Nutzern nicht bewusst ist.
Nun gibt es Stimmen, die den Verlagen vorwerfen: „Selbst schuld, ihr hättet Euren Content von Anfang an hinter eine Bezahlschranke packen müssen.“ Dieser Meinung bin ich nicht.

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Mainz und Rheinland-Pfalz, Meinungsbeiträge & Veröffentlichungen

Gewählte müssen entscheiden: Text für Forum Kommunal zur Einflussnahme auf kommunale Gesellschaften

„In den 70er Jahre haben wir noch über jede Preiserhöhung für den Stadtbus im Parlament abgestimmt – das gab heiße Diskussionen“, erinnert sich der ehemalige Wiesbadener Oberbürgermeister Achim Exner in einem Zeitungsinterview. Die Zeiten sind vorbei. Die Mehrzahl der städtischen Aufgaben ist ausgegliedert – in Gesellschaften mit beschränkter Haftung oder sogar in Aktiengesellschaften. Das erleichtert die Verwaltung, bringt aber Probleme mit der Mitbestimmung mit sich.

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Bundestag, Medienpolitik, Meinungsbeiträge & Veröffentlichungen, Presse und Meinungen, Rundfunk

CDU-Vorschlag eines Ältestenrats steigert Programmqualität nicht

Ja, auch ich ärgere mich bisweilen über das Programm im Radio wie im Fernsehen. Ja, auch ich finde die Entscheidung falsch, Dokumentationen in der ARD ins Spätprogramm zu schieben und zeitlich zu kürzen, und, ja, auch mich nervt oft die seichte Unterhaltung zur Prime-Time und dass für einen Teil davon sogar meine Gebührengelder verwendet werden.
Aber nein, ich glaube nicht, dass sich diese Zustände durch die Einrichtung eines Medien-Ältestenrates, wie ihn die AG Medien der CDU/CSU-Bundestagsfraktion jetzt fordert, ändern würden.

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Bundestag, Medienpolitik, Meinungsbeiträge & Veröffentlichungen, Presse, Presse und Meinungen

OpenLeaks

William Mark Felt Sr. brachte als Informant die Watergate-Affäre ans Licht. Paul van Buitenen stürzte mit seinen Enthüllungen 1999 die EU-Kommission. Bradley Manning spielte angeblich der Plattform Wikileaks ein brisantes Video zu Luftangriffen in Bagdad zu, sowie die Depeschen der US-Botschaften, die letztes Jahr teilweise veröffentlicht wurden. Jeder der drei sogenannten Whistleblower wählte einen anderen Weg, Informationen an die Öffentlichkeit zu bringen: Über die Medien, das EU-Parlament oder eben WikiLeaks. Wer von ihnen hätte heutzutage die neue Plattform OpenLeaks genutzt?

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Bundestag, Medienpolitik, Meinungsbeiträge & Veröffentlichungen, Netz, Presse und Meinungen

„Internet und digitale Gesellschaft“: Die Arbeit der Enquete-Kommission aus medienpolitischer Sicht

Hat ein Blogger den bislang einmaligen Rücktritt eines Bundespräsidenten herbei geführt? Diese Frage wurde vor wenigen Wochen auf verschiedenen politischen und publizistischen Ebenen heftig diskutiert. Was war passiert? Bundespräsident a. D. Horst Köhler hatte auf dem Rückflug von Afghanistan dem Deutschlandfunk ein Interview gegeben, in dem er einen Zusammenhang des Militäreinsatzes mit wirtschaftlichen Interessen Deutschlands herstellte. Dieses Interview wurde an einem Samstagabend ausgestrahlt und blieb zunächst ohne Resonanz – bis der Blogger Fefe die Aussagen Köhlers in seinem Blog bewertete.

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Bundestag, Medienpolitik, Meinungsbeiträge & Veröffentlichungen, Presse und Meinungen

Beitrag zum Thema Urheberrecht für irights.info

Als Medienpolitikerin möchte ich mich vor allem auf journalistische Werke konzentrieren. Das Urheberrecht in der derzeitigen Fassung wurde ja geschaffen, damit Kreative von dem Gewinn, den sie mit ihren Werken erzielen, ihren Lebensunterhalt finanzieren können. Sie sollten dadurch in die Lage versetzt werden, sich auf die Schöpfung neuer Werke konzentrieren zu können, anstatt sich noch durch anderweitige Tätigkeiten ein Auskommen sichern zu müssen.

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Bundestag, Meinungsbeiträge & Veröffentlichungen

Klima, Krise, Kanzlerin: 2009 – Ein verlorenes Jahr

lopenhagen, Finanzkrise und die Schweige-Kanzlerin. Ein Rückblick auf ein politisch verlorenes Jahr 2009.

Die sogenannte Klimakanzlerin wurde zur Statistin degradiert. Über 190 Länder, 45.000 TeilnehmerInnen und ein Organisationschaos ohne Gleichen. Zwar waren meine Erwartungen von vornherein gedämpft, aber am Ende dieses Desaster – das hätte ich mir kaum vorstellen können.

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