Zukunft des Journalismus

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Leistungsschutzrecht: Bundesregierung hat den Verlagen den Ast abgesägt, auf dem sie sitzen

Zu der Ankündigung des Suchmaschinenanbieters Google, ab dem 09. Oktober 2014 die Snippets aus den Ergebnissen der in der VG Media zusammengeschlossenen Verlage zu entfernen, erklärt Tabea Rößner, Sprecherin für Medienpolitik: Das Leistungsschutzrecht hat Verlagen nichts gebracht, den Nutzerinnen und Nutzern geschadet und gehört abgeschafft.

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Bundestag, Medienpolitik, Netz, Zukunft des Journalismus

Krautreporter: Ich bin dabei. Trotzdem.

„Der Online-Journalismus ist kaputt“, heißt es gleich am Anfang vollmundig auf der Webseite des Crowdfunding-Projekts Krautreporter. Für diesen Satz haben sich die 28 ReporterInnen vermutlich mittlerweile das ein oder andere Mal auf die Lippe gebissen, so viel Kritik steckten sie dafür ein. Nicht zu Unrecht, wie ich finde. Denn wenn ich mir beispielsweise die verschiedenen innovativen Projekte in der Post-Snowfall-Ära anschaue oder „Syria deeply“der ehemaligen ABC-Journalistin Lara Setrakian, dann ist im Online-Journalismus noch eine ganze Menge Musik drin. Was aber kaputt ist, ist die Monetarisierung des Online-Journalismus. Da braucht es neue und innovativere Antworten als Paywalls und aufmerksamkeitsheischende Werbung.

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Mainz und Rheinland-Pfalz, Medienpolitik, Presse und Meinungen, Pressemitteilungen, Termine und Veranstaltungen, Zukunft des Journalismus

„Scoop oder Hype? – Wie Themen in die Medien kommen“

Medienkrise, Zeitungssterben, Boom der Blogosphäre und zunehmende Konkurrenz von Offline und Online – der Journalismus befindet sich in einer Phase des fundamentalen Umbruchs. Das bleibt nicht ohne Konsequenzen für die Berichterstattung im Alltag: Wo früher Enthüllungen wie die der Pentagon Papers Regierungen ins Wanken brachten, lässt der „Meuten-Journalismus“ heutzutage Bundespräsidenten über Bobbycars stürzen.

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Rangliste zur Pressefreiheit: Deutschland nur Mittelmaß

Die Liste der Reporter ohne Grenzen legt wieder einmal den Finger auf die Wunde. Deutschland hat ein Verhältnis zur Pressefreiheit, wie es einer Demokratie unwürdig ist. So beklagt die Organisation zu recht, dass Journalistinnen und Journalisten zusehends im Fokus der Sicherheitsbehörden stehen. Durchsuchungen von Redaktionen oder die Überwachung von Journalisten durch den niedersächsischen Verfassungsschutz sind nur die Spitze des Eisbergs.

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Deutsche Welle darf kein englischsprachiger, staatlicher Nachrichtensender werden

Ich bin sehr gespannt auf die Gespräche mit dem neuen Intendanten der Deutschen Welle, Peter Limbourg, im Ausschuss für Kultur und Medien. Seit seinem Amtsantritt hat er bereits viele Veränderungen beim Deutschen Auslandssender angekündigt oder schon umgesetzt – manche davon dürften nicht unumstritten bleiben.

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Zentralredaktionen gefährden Pressevielfalt

Anlässlich der Ankündigungen der Madsack Gruppe, ihre 18 Regionalblätter durch nur eine Zentralredaktion mit überregionaler Berichterstattung beliefern zu lassen, erklärt Tabea Rößner, medienpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:

Madsack setzt auf einen strikten Sparkurs: Eine Zentralredaktion soll sieben Vollredaktionen ersetzen, die Zeitungen sich auf regionale Berichterstattung konzentrieren. Ob dieser Sparkurs aber tatsächlich mehr regionale Vielfalt und Qualität bedeutet – wie zum Teil optimistisch behauptet – ist eher fraglich. Vielmehr wird Stellenabbau nicht ausgeschlossen und es besteht die Gefahr einheitlicher Berichterstattung. Vielfaltsförderung sieht anders aus.

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