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Bundestag, Medienpolitik, Netz, Zukunft des Journalismus

Krautreporter: Ich bin dabei. Trotzdem.

„Der Online-Journalismus ist kaputt“, heißt es gleich am Anfang vollmundig auf der Webseite des Crowdfunding-Projekts Krautreporter. Für diesen Satz haben sich die 28 ReporterInnen vermutlich mittlerweile das ein oder andere Mal auf die Lippe gebissen, so viel Kritik steckten sie dafür ein. Nicht zu Unrecht, wie ich finde. Denn wenn ich mir beispielsweise die verschiedenen innovativen Projekte in der Post-Snowfall-Ära anschaue oder „Syria deeply“der ehemaligen ABC-Journalistin Lara Setrakian, dann ist im Online-Journalismus noch eine ganze Menge Musik drin. Was aber kaputt ist, ist die Monetarisierung des Online-Journalismus. Da braucht es neue und innovativere Antworten als Paywalls und aufmerksamkeitsheischende Werbung.

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Bundestag, Medienpolitik, Netz, Presse und Meinungen, Pressemitteilungen

„Wir sind die Crowd, sie sind die Reporter“

Die unabhängige Berichterstattung ist ein hohes Gut unserer Demokratie. Im Netz gibt es kaum Plattformen, die nicht auf Werbung angewiesen sind. Viele verfolgen daher auch das Ziel, die Klickzahlen aufrechtzuhalten und Traffic zu generieren. Dies wirkt sich auch auf die Berichterstattung aus. Tagtäglich wimmelt es von Eilmeldungen, Sensationen und Boulevard. ‚Survival of the clickest‘ – was also am meisten geklickt wird, überlebt – in diese Richtung könnte sich Journalismus entwickeln.

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Bundestag, Medienkompetenz, Medienpolitik, Netz

Tabea hält Workshop zu „Medienkompetenz vs. Regulierung“

Unser Leben verlagert sich immer mehr ins Digitale: Wir kommunizieren online mit Freunden, organisieren den nächsten Urlaub oder streamen Filme. Die zunehmende Digitalisierung erleichtert zwar viele alltägliche Erledigungen, doch VerbraucherInnen im Netz sind oft auch erheblichen Problemen und Fallen ausgesetzt. Mit dieser Problemstellung beschäftigte sich Tabeas Workshop „Medienkompetenz vs. Regulierung“ auf der Konferenz “Verbrauchermacht in der digitalen Welt”.

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Bundestag, Medienpolitik, Netz, Reden

Rede zu den Potentialen der digitalen Wirtschaft

Rede von Tabea Rößner in der Debatte über Anträge von Union und SPD ö(18/764) einerseits und Die Linke (18/771) andererseits zur Digitalen Wirtschaft. Rößner kritisierte, dass der Breitbandausbau zwar ein wichtiger Bestandteil der sogenannten „Digitalen Agenda“ der Bundesregierung sei, die Maßnahmen aber mehr als dürftig seien. Außerdem beschäftigte sie sich mit Gründungsbedingungen in der Kreativwirtschaft…

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Anträge und Papiere, Bundestag, Medienpolitik, Netz

Einsetzung einer Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“

Die Fraktionen CDU/CSU, SPD, FDP und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beantragen die Einsetzung einer Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“.

Die Enquete-Kommission soll politische Handlungsempfehlungen erarbeiten, die der weiteren Verbesserung der Rahmenbedingungen der Informationsgesellschaft in Deutschland dienen. Die Enquete-Kommission soll auf Basis ihrer Untersuchungsergebnisse den staatlichen Handlungsbedarf, national und international, benennen und dabei die Öffentlichkeit in besonderem Maße in ihre Arbeit miteinbeziehen.

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Medienpolitik, Netz, Presse und Meinungen, Pressemitteilungen

Rahmenbedingungen für digitale Spiele und die deutsche Computer- und Videospielindustrie verbessern

Der von den Bundestagsabgeordneten Thomas Jarzombek (CDU/CSU-Fraktion), Lars Klingbeil (SPD-Fraktion), Manuel Höferlin (FDP-Fraktion), Tabea Rößner (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) sowie Dr. Petra Sitte (Fraktion Die Linke.) im Oktober 2012 initiierte Parlamentskreis Games stellt anlässlich der gamescom 2013 die Bedeutung von digitalen Spielen als Leitmedium der digitalen Kultur heraus.

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Medienpolitik, Netz, Presse und Meinungen, Pressemitteilungen, Zukunft des Journalismus

Nun amtlich: Das Leistungsschutzrecht ist unsinnig, kontraproduktiv und schädlich

Die Bundesregierung hat mit dem Leistungsschutzrecht vorsätzlich ein Gesetz geschaffen, das keiner möchte, aber vielen schadet. Die großen Zeitungsverlage haben der mächtigsten Suchmaschine in Deutschland – Google – inzwischen ihr o.k. gegeben, ihre Inhalte weiter kostenfrei zu listen. Das war vorhersehbar und wurde in der Debatte auch von allen mit Sinn und Verstand prophezeit. Selbst der Springer Verlag, der das Gesetz bestellt hat, verzichtet nun vorerst auf sein maßgeschneidertes Recht.

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