Antwort der Bundesregierung zum Sicherheitskonzept des Atomwaffenlagers in Büchel

Anlässlich der Antwort der Bundesregierung auf die schriftliche Frage zum Sicherheitskonzept und dem Vorfall auf dem Taktischen Luftwaffengeschwader in Büchel erklärt die rheinland-pfälzische Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):

„Die Antwort der Bundesregierung zeigt, dass sie selbst das derzeitige Sicherheitskonzept für unzureichend hält. Es ist erschreckend, dass erst durch das Eindringen von Aktivisten die Mängel offen zu Tage treten. Schließlich lagern schon seit Jahrzehnten Atomwaffen in Büchel. Es hätte nach mehrmaligem Eindringen von Unbefugten schon längst über eine Intensivierung der Schutzmaßnahmen in diesem Hochrisikobereich nachgedacht werden müssen. Dabei reicht es aber nicht, ein paar Zäunchen zu errichten und das Vordringen bis zum geschützten Gefahrgut lediglich zu verzögern. Hochsicherheitsbereiche müssen umfassend gesichert sein und im Falle von Lücken muss unverzüglich gehandelt werden.“

 

Über dieses Thema haben auch der SWR am 12. August 2017 und die Rhein-Zeitung am 11. August 2017 berichtet.

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