Sicherheitskonzept in Büchel dringend überarbeiten – MdB Rößner fordert Aufklärung von der Bundesregierung

Anlässlich des Vorfalls auf dem Taktischen Luftwaffengeschwader in Büchel und unserer schriftlichen Frage zum Sicherheitskonzept an die Bundesregierung, erklärt Tabea Rößner:

Die Bundesregierung muss den Vorfall umfassend erklären. Wenn Friedensaktivistinnen und –aktivisten einfach in den inneren Sicherheitsbereich der Taktischen Luftwaffengeschwaders in Büchel reinspazieren können, dann kann das nur eines bedeuten: Das Sicherheitskonzept ist mehr als stümperhaft. Das ist keine Lappalie, auch wenn die Verantwortlichen versuchen den Vorfall runterzuspielen. Es ist mehr als erschreckend, dass in einer Zeit erheblich erhöhter Terrorgefahr die Sicherheitsmaßnahmen eines solchen Geländes unter das Niveau eines Freizeitparks fallen. Bei einem Gelände solchen Kalibers darf das nicht passieren – ein verantwortungsvoller Umgang sieht anders aus. Wir können von Glück reden, dass nur friedliche Aktivisten auf das Gelände vorgedrungen sind. Deren Aktion, für die sie jetzt Strafanzeigen erhalten haben, führt einmal mehr vor Augen, welche nuklearen Gefahren in nächster Nähe lauern – und wie lax damit umgegangen wird. Wir erwarten umfassende Aufklärung und eine Überarbeitung des Sicherheitskonzeptes. Wir sollten daher endlich die einzig richtigen Konsequenzen ziehen: Endlich Schluss mit atomaren Gefahren, Atomwaffen müssen jetzt abgeschafft werden.“

 

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