Wasserstofftankstelle in Mainz: Länder Rheinland-Pfalz und Hessen haben die Zeichen der Zeit erkannt!

Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken hat heute dem Verkehrsverbund Mainz-Wiesbaden einen Förderbescheid zum Aufbau einer Wasserstofftankstelle und für weitere Bemühungen im Hinblick auf schadstofffreie Mobilität übergeben. Die Länder Rheinland-Pfalz und Hessen beteiligen sich jeweils mit einer Million Euro an diesem Pilot-Projekt. Die Mainzer Bundestagsabgeordnete und stellvertretendes Mitglied im Verkehrsausschuss, Tabea Rößner (BÜNDIS 90/DIE GRÜNEN) erklärt hierzu:

„Die Diskussion um Fahrverbote in Innenstädten wäre völlig überflüssig, wenn unsere Autos sauberer wären. Ich freue mich, dass die Länder Rheinland-Pfalz und Hessen die Zeichen der Zeit erkannt haben und am heutigen Tag einen wichtigen Beitrag für schadstofffreie Mobilität leisten.

Jede/r, der den öffentlichen Personennahverkehr nutzt, trägt schon jetzt zur Verbesserung der Luftqualität in den Innenstädten bei. Auf dem Weg zu einer schadstofffreien Mobilität ist es unerlässlich, auch diesen Sektor zu optimieren. Mit der Einweihung der Mainzelbahn hat die Stadt Mainz nun einen 30-prozentigen Anteil an schadstofffreien Fahrzeugen in ihrer Flotte. Durch die Wasserstofftankstelle und den damit verbundenen Einsatz von acht Brennstoffzellenbussen in Mainz und Wiesbaden gehen beide Städte nun einen weiteren wichtigen Schritt.

Am heutigen Tag wird wieder klar: Die Länder und Kommunen handeln, die aktuelle Bundesregierung schaut nur zu. Der Verkehr in Deutschland ist für rund ein Fünftel aller Treibhausgase verantwortlich. Es ist Zeit etwas zu unternehmen. Wir brauchen eine Bundesregierung, die den Gesundheitsschutz von Menschen in deutschen Innenstädten in den Vordergrund stellt.“

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