Gastrednerin auf der Bahnlärm-Mahnwache in Neuwied am 9. Mai 2017

Schon zum dritten Mal war Tabea bei der Mahnwache der Interessengemeinschaft „Schutz gegen Bahnlärm und Erschütterungen“ e.V. als Gastrednerin eingeladen. Bestimmendes Thema war die Ankündigung der Bahn, mit der Machbarkeitsstudie für die Lärmsanierung im unteren Mittelrheintal zu warten, bis Erfahrungen mit den Maßnahmen im Oberen Mittelrheintal vorlägen. Dabei war zu Beginn der Arbeit des Beirats „Leiseres Mittelrheintal“ die Zusage gemacht worden, dass auch für das untere Mittelrheintal eine Studie in Auftrag gegeben werde. Auch der Untersuchungsbericht zum Unfall bei Lorch, der nach vier Jahren endlich vorliegt, war Thema, denn nach wie vor donnern Gefahrgütertransporte mit hoher Geschwindigkeit durchs Tal. Die Bürgerinnen und Bürger beklagen, dass trotz Schallschutzfenstern der Lärm wieder deutlich zugenommen habe, weil mehr und längere Züge auf der Strecke mit hoher Geschwindigkeit fahren. Daher fordern die Bürgerinitiativen den sofortigen Stopp einer weiteren Zunahme des Güterzugverkehrs im Mittelrheintal, die Durchsetzung des Verbots lauter Güterzüge ab dem Jahr 2020, die Einrichtung von mindestens zwei Lärmmessstationen in der Region, eine Geschwindigkeitsbegrenzung bei Ortsdurchfahrten von 70 km/h und die unverzügliche Fortsetzung der bereits zugesagten Machbarkeitsstudie für das untere Mittelrheintal.

 

 

 

 

 

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