Bundesverkehrswegeplan 2030: Alternativstrecke Troisdorf – Mainz-Bischofsheim muss kommen!

Die rheinland-pfälzische Bundestagsabgeordnete und stellvertretendes Mitglied im Verkehrsausschuss, Tabea Rößner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), hat, gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen, einen Änderungsantrag auf Verschiebung der Alternativstrecke Troisdorf – Mainz-Bischofsheim in den vordringlichen Bedarf gestellt. Bislang ist das Projekt im Bundesverkehrswegeplan 2030 nur im Weiteren Bedarf festgeschrieben. Der Verkehrsausschuss wird sich heute oder morgen damit befassen. Rößner erklärt:

„Die Menschen im Mittelrheintal brauchen endlich eine spürbare Entlastung. Daher muss die Alternativstrecke Troisdorf – Mainz-Bischofsheim kommen. Bundesverkehrsminister Dobrindt hat jedoch das Projekt nur in den Weiteren Bedarf eingeordnet. Es ist dann sehr unwahrscheinlich, dass bereits vor 2030 mit den Planungen begonnen wird.  Mit unserem Änderungsantrag wollen wir das Projekt vorantreiben

Das Bundesverkehrsministerium hat sich  bereits selbst in seiner „Korridorstudie Mittelrhein“ für den Ausbau von Alternativstrecke ausgesprochen. Eine Bewertung liegt vor. Die beauftragten Gutachter sehen zwei Wege: Einmal über die noch auszubauende Rhein/Ruhr-Sieg-Achse und eben über die Alternativstrecke Troisdorf – Mainz-Bischofsheim. Umso unverständlicher, warum sie vom Ministerium nicht direkt in den Vordringlichen Bedarf eingestuft wurde.

Mit unserem Änderungsantrag kann die Große Koalition nun zeigen, wie ernst sie es mit der Alternativstrecke meint. Will sie die Menschen im Mittelrheintal tatsächlich entlasten? Ich erwarte hier eine klare Positionierung.“

 

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