Gewalthaltige Spiele: Reflexartige Verbote helfen nicht

Nach dem Amoklauf von München und den Diskussionen um „Killerspiele“  erklärt Tabea Rößner:

„Nach den furchtbaren Ereignissen in München ist die Diskussion um gewalthaltige Computerspiele, wie etwa sogenannte Egoshooter, wieder entbrannt. Es ist ein Zeichen von Hilflosigkeit, wenn jetzt reflexartig Verbote gefordert werden. Damit soll vorgetäuscht werden, man könne tatsächlich solche Gewalttaten verhindern. Wir alle wissen, dass man dies durch Verbote nicht kann, genau so wenig wie durch andere Maßnahmen wie beispielsweise die Vorratsdatenspeicherung. Es gibt die unterschiedlichsten Gründe für derartige Gewaltausbrüche. Daher müssen die Ursachen jugendlicher Gewalt näher betrachtet, Einrichtungen zur Krisenbewältigung gefördert und die dafür notwendigen Gelder in die Hand genommen werden.“

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