Förderung des Gutenberg-Museums zum gemeinsamen Ziel machen

Mit Verwunderung und Unverständnis reagieren die beiden Mainzer Bundestagsabgeordneten Tabea Rößner (Bündnis 90/Die Grünen) und Michael Hartmann (SPD) auf die jüngsten Äußerungen ihrer CDU-Kollegin:

„Die Mainzer CDU zeigt bei Finanzierungsfragen stets nur auf das Land und blendet die bundes-politische Ebene völlig aus. Dies ist ein eingeübtes Ablenkungsmanöver. Aber auch die ständige Wiederholung entbindet niemanden von seiner Verantwortung wichtige Projekte zu unterstützen. Obwohl Frau Groden-Kranich dem Stadtrat seit 1999 angehört, hat sie von der dort seit vielen Jahren vorangetriebenen Planung anscheinend nichts mitbekommen. Nur so lässt sich erklären, dass sie gegenüber der Allgemeinen Zeitung mehrfach von einer überstürzten Planung spricht und jetzt die vor Langem entschiedenen Vorgaben für den Architektenwettbewerb kritisiert. Wir wollen jedenfalls die Pläne für den überfälligen Neu- und Umbau dieses Museums mit gesamtdeutscher Bedeutung nicht verzögern.“, stellen Rößner und Hartmann fest.

Die Entscheidung werde in einem demokratischen Prozess vom Stadtrat gefällt. Damit Land, Bund und Europa das Projekt im Anschluss mit Fördergeldern unterstützen, müssten alle Mainzer Politiker auf ihrer jeweiligen Ebene an einem Strang ziehen.  Rößner und Hartmann: „Es wäre gut, wenn wir als Mainzer Bundestagsabgeordnete gemeinsam unsere Kräfte für eine Förderung einsetzen. Wir sind dazu bereit.“

 

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