Welttag des Buches: Die Vielfalt schützen

Am morgigen weltweiten UNESCO-Feiertag des Buches sollten wir uns ein weiteres Mal die Bedeutung vom Lesen und von Büchern vergegenwärtigen. Zumal es eine Zeit des Umbruchs ist. Es ist erforderlich, dass die Branche die Chancen der Digitalisierung vollständig nutzt. Es ist aber auch maßgeblich, dass die Vielfalt des Buchangebotes erhalten und die Rechte der Autorinnen und Autoren gestärkt werden.

Viele Buchhandlungen müssen schließen, die Einkünfte vieler Autorinnen und Autoren sind äußerst gering und kleine Verlage kämpfen häufig ums Überleben. Auf der anderen Seite entstehen neue digitale Möglichkeiten, Bücher zu lesen. Notwendig ist ein zukunftsweisendes Urheberrecht, welches die digitalen Möglichkeiten und gleichzeitig die Rechte der Urheberinnen und Urheber berücksichtigt.

Mit unserem Antrag zum Urhebervertragsrecht wollen wir einen Ausgleich der Interessen zwischen Verlegern und Autoren schaffen. Mit konkreten Vorschlägen zum neuen Verwertungsgesellschaftsgesetz werden wir Vielfalt, mehr Transparenz und Mitsprache der Wahrnehmungsberechtigten stärken. Zudem fordern wir die Bundesregierung auf, endlich die angekündigte allgemeine Bildungs- und Wissenschaftsschranke einzubringen, um mehr Zugang zu Wissen schaffen und legen einen entsprechenden Antrag vor.

 

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