Bürgerinitiativen gegen Fluglärm sollen in Brüssel Gehör bekommen

Auf Einladung der Mainzer Bundestagsabgeordneten Tabea Rößner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) trafen sich die Bürgerinitiativen gegen Fluglärm mit dem Euroabgeordneten und Vorsitzenden des Verkehrsausschuss, Michael Cramer (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN). Neben dem Fluglärm beschäftigen  sich die Initiativen aus Mainz und Umgebung immer mehr mit der Feinstaubbelastung, zu der es auf Vermittlung von Tabea Rößner Gespräche mit dem hessischen Umweltministerium gab. Aus diesen Treffen folgten dann tatsächlich Messungen. Zuvor hatte die Initiative gegen Fluglärm in Mainz Messungen vorgelegt, bei denen die Menge ultrafeiner Partikel bei Überflug eines Flugzeuges um die vierfache Menge anstieg – und mehr. Inzwischen misst auch das Umweltbundesamt rund um den Flughafen und kommt zu ähnlichen Ergebnissen. Ein  Forschungsvorhaben soll dem jetzt nachgehen. (von Initiative bis nachgehen mit folgendem LINK hinterlegen:http://www.mainzund.de/bi-gegen-fluglaerm-misst-hohen-ultrafeinstaub-am-flughafen-forschungsprojekt-soll-klarheit-bringen/)

Was aber kann auf europäischer Ebene für einen besseren Schutz der Bevölkerung erreicht werden? Wie stehen Europaparlament, EU-Kommission und Rat zu regulatorischen Maßnahmen? Michael Cramer machte angesichts der Mehrheitsverhältnisse auf EU-Ebene keine große Hoffnung, dass von Seiten der EU-Kommission Handlungsbedarf gesehen werde. Um den Bürgerinitiativen auf europäischer Ebene Gehör zu verschaffen, lud er sie nach Brüssel ein. Dort soll ein Treffen organisiert werden, damit Abgeordnete und VertreterInnen der EU-Administration stärker für das Thema sensibilisiert werden

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