Statement zu den neuen Eckpunkten der kulturellen Filmförderung

Tabea Rößner, Sprecherin für Filmpolitik der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, erklärt anlässlich der Neuausrichtung der kulturellen Filmförderung im Haushalt der Beauftragten für Kultur und Medien:

„Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat erkannt: Die Missstände in der deutschen Kinoproduktion sind immens. Die von ihr gestern vorgestellten Eckpunkte zur neuen kulturellen Filmförderung zeigen, sie will etwas ändern, traut sich aber nicht. Am letztlich entscheidenden strukturellen Gefüge will sie nämlich festhalten. Die kulturelle Filmförderung braucht neben mehr Geld aber auch einen Wandel im gesamten System der Vergabe. Hier weiter auf die Förderung einzelner Projekte zu setzen, ohne sie aus der Abhängigkeit vom Fernsehen und langwieriger Finanzierungsprozesse zu befreien, greift viel zu kurz. Die Produktionen mit signifikant besseren Budgets auszustatten, ist selbstverständlich wichtig und richtig. Es wird die grundlegenden Probleme aber nur verschleppen.“

Lesen Sie dazu auch das Ende Januar beschlossene Positionspapier „Klappe auf! Grüne Filmpolitik“ der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

Teile diesen Inhalt:

Artikel kommentieren