GRÜNE: Umstrukturierung der Bundeswehr in Mainz kommt nicht voran

Zur Diskussion um zusätzlichen Wohnraum in Mainz erklären die Mainzer Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner MdB und Sylvia Köbler-Gross, Fraktionssprecherin der GRÜNEN im Mainzer Stadtrat:

„Mainz braucht dringend Wohnraum. Neben dem seit Jahren anhaltenden Zuzug müssen perspektivisch auch dringend reguläre Wohnungen für anerkannte Flüchtlinge geschaffen werden. Gemeinschaftsunterkünfte sind nicht zur dauerhaften Unterbringung geeignet. Damit Integration funktioniert, benötigen wir neue gemischte Wohnquartiere.“

„Hierbei kommt den Bundeswehrarealen der GFZ- und Kurmainzkaserne eine Schlüsselrolle zu, bieten sie doch durch ihre zentrale beziehungsweise zentrumsnahe Lage ideale Voraussetzungen für die Entwicklung neuer Wohnquartiere.“

„Seit Jahren wird bereits angekündigt, dass die GFZ-Kaserne komplett aufgegeben werden soll. Auch das Gelände der Kurmainzkaserne wird in Zukunft nicht mehr im heutigen Umfang gebraucht werden. Bereits heute stehen große Teile der Kasernen leer bzw. werden kaum genutzt. Bei der Umsetzung der Bundeswehrreform in Mainz kamen weder Verteidigungsministerin Ursula von der Layen noch ihre Vorgänger voran. Diese jahrelange Untätigkeit ist angesichts der Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt unverantwortlich. Wir rufen daher den Bund auf, seiner gesellschaftlichen Verpflichtung endlich gerecht zu werden und die Neustrukturierung in Mainz zügig umzusetzen.“

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