Frequenzversteigerung: Gelder schnellstmöglich in den Breitbandausbau investieren

Zum Abschluss der Frequenzversteigerung erklärt Tabea Rößner, Sprecherin für Digitale Infrastruktur:

„5,1 Milliarden Euro sind eine Menge Geld, auch wenn davon noch ein großer Teil an die Länder und in Entschädigungen fließen wird. Der Bund selbst nimmt ungefähr knapp vier Milliarden ein. Der Löwenanteil kommt dabei aber nicht aus dem vorher so gehypten 700er Bands, sondern aus der Wiederversteigerung der 900er und 1800er Frequenzen. Das Geld muss jetzt schnell und direkt in den Ausbau des schnellen Internets fließen. Die Zeit drängt, denn Deutschland hinkt im internationalen Vergleich im Breitbandausbau hinterher. Vor allem muss in zukunftsfähige Technologien investiert werden. Mit den Einnahmen muss vor allem der Glasfaserausbau gefördert werden.

Bundesminister Dobrindt hat nun endlich Geld und muss nun auch handeln: Er muss schnellstmöglich ein Förderprogramm auflegen, dass vor allem sich auf den ländlichen Raum konzentriert. Da in dem Auktionsdesign leider keine hundertprozentige Abdeckung von den Mobilfunkanbietern gefordert wurde, muss der Bund massiv investieren, um hier die Lücken zu schließen. Es kann nicht sein, dass das Netz in den lukrativen Großstädten immer schneller wird, während die Dörfer in der digitalen Steinzeit verharren.“

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