Newsletter März 2015

Liebe Leserinnen und Leser,

in diesen Tagen vor Ostern sind wir alle noch tief erschüttert über den Absturz der Germanwings-Maschine in Südfrankreich. Den Angehörigen der Opfer und des Co-Piloten gilt unsere Anteilnahme. Fassungslos macht auch die Berichterstattung über diese Tragödie. Trauernde werden belagert, geheime Akten veröffentlicht, Kinder für Interviews mit Geld bestochen. Ereignisse wie dieses bedeuten eine Gratwanderung für Journalisten. Einige überschreiten bewusst Grenzen und machen Trauernde zu Gejagten. Wir brauchen daher dringend eine Diskussion über journalistische Ethik.

Die gibt es bei der BILD-Zeitung überhaupt nicht. Ihre Berichterstattung ist geradezu ekelhaft. Ich würde mir wünschen, dass niemand dieses Schundblatt mehr kauft. Vor zwei Wochen habe ich mich mit ihr angelegt, als sie alle Abgeordneten abfragte, wie sie über ein mögliches drittes Hilfspaket für Griechenland abstimmen würden. Ich habe kurzerhand zurückgefragt, ob sie mit ihrer unsäglichen Kampagne, in der sie ein ganze Volk diffamieren, weitermachen wollten. Ermutigt haben mich all die positiven Reaktionen auf meine Antwort. Es gibt offensichtlich eine breite Solidarität für die Menschen in Griechenland.

In Rheinland-Pfalz beschäftigt mich vor allem die Verkehrspolitik. Mit Abgeordneten aus anderen Fraktionen habe ich die Parlamentariergruppe Bahnlärm gegründet und damit viel Zuspruch und öffentliche Aufmerksamkeit bekommen. Zum „Tag gegen Lärm“ am 25. April organisiere ich einen Besuch der Lärmmessstation in Leutesdorf, und am 29. April werde ich mit den Bürgerinitiativen gegen Fluglärm in Berlin demonstrieren. In Mainz beschert uns der Bauunfall an der Schiersteiner Brücke eine erneute Diskussion über den sechsspurigen Ausbau der A643 durch den Mainzer Sand. Wir werden weiter für den Erhalt dieses einzigartigen Naturschutzgebietes kämpfen.

Ein schönes Osterfest und erholsame Tage wünscht Euch

Eure

Tabea

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