Verbot lauter Güterzüge bis 2020 angekündigt-MdB Tabea Rößner: „Bürgerinitiativen müssen weiter Druck machen“

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat angekündigt, einen Gesetzesentwurf vorzulegen, der vorsieht, laute Güterzüge zum Jahr 2020 verbieten zu lassen. Die rheinland-pfälzische Bundestagsabgeordnete und stellvertretendes Mitglied im Verkehrsausschuss, Tabea Rößner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), die auch Mitglied in der Parlamentariergruppe Bahnlärm ist, erklärt hierzu:

„Ich begrüße die Ankündigung des Bundesverkehrsministers. Ein Gesetzesentwurf, der vorsieht, laute Güterzüge zum Jahr 2020 verbieten zu lassen, hätte meine Unterstützung. Sollte dieser eingebracht werden, so ist das vor allem ein Verdienst der Bürgerinitiativen gegen Bahnlärm, die Druck auf die Bundesregierung ausgeübt haben, damit sich etwas verändert. Ihnen gilt an diesem Tag ein besonderer Dank.

Wir werden den Minister beim Wort nehmen, was den Zeitpunkt angeht. Von verschiedenen Seiten wird das Jahr 2020 in Frage gestellt. Denn bisher hinkt man bei der Umrüstung der Waggons auf leisere Bremssohlen im Zeitplan hinterher. Der Koalitionsvertrag sieht vor, dass bis 2016 die Hälfte aller Waggons mit leiseren Bremssohlen ausgestattet sind. Sollte dies nicht realisiert werden, sollen Betriebsbeschränkungen wie Nachtfahrverbote für laute Waggons eingeführt werden. Deshalb ist es jetzt gerade wichtig, dass die Bürgerinitiativen den Druck aufrecht erhalten und darauf pochen, dass das Fahrverbot im Jahr 2020 umgesetzt wird.“

Bildquelle: pixabay.com

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