TTIP-Fehler? Die Auswirkungen von TTIP auf Kultur und Medien

Ankündigung Diskussionsveranstaltung zu TTIP am 3.12.2014 von 19-22 Uhr im Acud macht Neu, Veteranenstrasse 21, 10119 Berlin. Von und mit Tabea Rößner (Sprecherin für Medienpolitik) sowie Ulle Schauws (Sprecherin für Kulturpolitik).

Worum geht’s?

Das derzeit zwischen der EU und den USA verhandelte Freihandelsabkommen TTIP („Transatlantic Trade and Investment Partnership“) wird breit diskutiert. Viele befürchten, dass in aller Stille wichtige Umwelt-, Verbraucher-, Sozial- und Datenschutzstandards abgesenkt werden sollen.

Die grüne Bundestagsfraktion ist für eine faire und gute Handelspolitik. Ein Abkommen, das Unternehmen und Menschen nutzt, das unnötige Bürokratie abbaut, das die höchsten Standards im Interesse der Menschen und nicht der Unternehmen zur Regel werden lässt – dazu sagen wir Ja. Aber wir sagen Nein zu einem Abkommen voller Privilegien für Konzerne und Nachteile für die mittelständische Wirtschaft, voller Risiken für Verbraucher und Umwelt.

Auch in der Kultur – und Medienszene werden Sorgen laut: Ist die Buchpreisbindung in Gefahr? Wird das System der öffentlich-rechtlichen Sender in Frage gestellt? Hebelt TTIP die Förderung öffentlicher Theater aus? Die Intransparenz der TTIP-Verhandlungen macht hier klare Antworten schwer. Umso wichtiger ist eine Diskussion darüber, welche Folgen TTIP auf die Förderung von Kultur und Medien in Deutschland haben wird und ob die Befürchtungen der Kultur- und Medienszene berechtigt sind.

Nach einer Begrüßung und Einführung in das Thema durch Tabea Rößner diskutieren unter Moderation von Ulle Schauws: Daniela Dahn, Autorin, Prof. Dr. Dieter Haselbach, Soziologe und Autor, Eva Majuntke, Juristin des WDR, Claudius Seidl, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Anschließend Diskussion mit Publikumsbeteiligung.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!

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