Ausbau der Breitbandversorgung

Eine wesentliche Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg und gesellschaftliche Teilhabe, ist heute ein schneller Zugang zum Internet mit einem Breitbandanschluss. Das Vorhandensein von schnellen Internetzugängen ist deshalb ein wesentlicher Standortfaktor sowohl für Unternehmen als auch für Bürgerinnen und Bürger. Doch bei der Verfügbarkeit von Breitbandanschlüssen bestehen noch immer große Unterschiede insbesondere zwischen städtischen und ländlichen Räumen. Während in innerstädtischen Gebieten meist eine gute Netzinfrastruktur vorhanden ist, ist dies auf dem Land nur selten der Fall. Dies bedeutet nicht nur einen Nachteil für die einzelnen Bürgerinnen und Bürger, die in ihren Regionen nicht den gleichen Zugang zu digitalen Informationen, Kommunikation und Dienstleistungen haben wie in Städten, es bedeutet auch einen großen Nachteil für Kommunen, deren wirtschaftliche Entwicklung gebremst wird und in denen sich die Abwanderung verstärkt. Laut des Berichts zum Stand der Deutschen Einheit 2013 weisen aber auch östliche Flächenländer, im Vergleich zu den westlichen Flächenländern noch unterdurchschnittliche Erschließungsraten bei leitungsgebundenen Hochgeschwindigkeitsanschlüssen auf. Um gleiche Entwicklungschancen in Ost und West sicherzustellen, sollen die Bemühungen zum Ausbau eines leistungsfähigen Breitbandnetzes in Ostdeutschland daher intensiviert werden.

Zum aktuellen Stand der Breitbandversorgung in den Bundesländern Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen und Thüringen stellte die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung.

Die kleine Anfrage mit jeweiliger Antwort finden Sie hier:

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