Deutliches Zeichen für die Energiewende

Zehntausende Menschen sind am vergangenen Wochenende bundesweit auf die Straße gegangen, um sich für das Gelingen der Energiewende einzusetzen. In Hannover, Potsdam, München, Düsseldorf, Mainz, Wiesbaden und Kiel äußerten die Rednerinnen und Redner große Skepsis, ob die Bundesregierung die richtigen Weichen dafür stellen wird. Viele befürchten, dass Merkel, Gabriel und Co. die Energiewende an die Wand fahren. Gerade beim Zubau der erneuerbaren Energien und den massiven Förderkürzungen mache sich dies bemerkbar.

Die Mainzer Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) nahm an der Demonstration in Mainz und Wiesbaden teil. In der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt hat sie maßgeblich an der Verhinderung des geplanten Kohlekraftwerkes auf der Ingelheimer Aue mitgewirkt. „Nur durch den Protest der Bürgerinnen und Bürger haben wir es geschafft, dass dieses Projekt gekippt wurde. Durch die Politik der großen Koalition müssen wir leider feststellen, dass die Kohlekraft dieser Tage eine Renaissance erfährt. Umso wichtiger ist es, dass der Protest fortgeführt wird. Wir wollen die Energiewende, denn wir brauchen sie, um unseren nachfolgenden Generationen nicht ihrer Lebensgrundlagen zu berauben. Dafür waren die Demonstrationen am Samstag ein deutliches Zeichen“, so Rößner abschließend.

Bilder von der Energiewende-Demo gibt es hier.

 

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