Newsletter September 2013

Liebe Leserinnen und Leser,

wir GRÜNE stehen vor einem Neuanfang, und in dieser Krise stecken Chancen. Bei aller Enttäuschung über die verpassten Möglichkeiten, dürfen wir unsere Köpfe jetzt nicht in den Sand stecken. Wir müssen selbstkritisch das Wahlergebnis beleuchten, unsere Konzepte überprüfen, unsere Kommunikation verbessern und uns auf unsere Stärken besinnen. Dann können wir auch mit Selbstbewusstsein in die nächste Wahl ziehen – und die steht mit Kommunal- und Europawahl schon bald vor der Tür.

Ökologie, Bürgerrechte, soziale Ausgewogenheit und Selbstbestimmung: Das Land bedarf einer Avantgarde der Politik. Verantwortungsbewusste, mündige, selbstbestimmte Bürgerinnen und Bürger, die über den eigenen Tellerrand hinausschauen, brauchen eine politische Heimat. 290.000 ehemalige WählerInnen der GRÜNEN, die zur Gruppe der Nichtwähler übergewechselt sind, haben bei dieser Bundestagswahl keine Partei gefunden, mit der sie sich identifizieren können. Das ist erschreckend.

In der Fraktion und in den Parteigremien setzen wir uns jetzt an eine schonungslose Analyse, die in einer konstruktiven Weiterarbeit an der Sache enden muss. Wichtige Personalentscheidungen stehen in den nächsten Wochen an. Ich wünsche uns allen dabei Mut und das richtige Augenmaß. In dieser Situation ist die Kommunikation zwischen der Bürgerschaft, den Parteimitgliedern, Abgeordneten und FunktionsträgerInnen besonders wichtig. Schaltet Euch ein! Ich freue mich über Zuschriften mit Anregungen und Kritik.

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