Claudia Roth in Mainz – Keine Panzer für Diktatoren!

Unter dem Titel „Keine Panzer für Diktatoren“ diskutierten am Sonntagabend die grüne Bundesvorsitzende Claudia Roth zusammen mit den rheinland-pfälzischen Bundestagskandidaten Tabea Rößner und Josef Winkler bei sonnigem Wetter vor etwa 200 Zuhörern am Mainz-Strand über die Notwendigkeit von nachhaltiger Unterstützung der Demokratiebewegungen, sowie über den Exportstopp von deutschen Waffen an sogenannte strategisch wichtige totalitäre Regime.

Dabei unterstrich Claudia Roth, dass nur mit der Sicherung der Menschenrechte die viel beschworenen stabilen Verhältnisse in den betroffenen Regionen, wie zum Beispiel in den Ländern des arabischen Frühlings, erreicht werden können.  Als weiteres Beispiel führte sie die Türkei an, wo durch Erdogans repressive Politik eine tiefe Spaltung der dortigen Gesellschaft droht.

Die rheinland-pfälzische Spitzenkandidatin Tabea Rößner betonte die wichtige Rolle freier Medien und dass Einschränkungen der Pressefreiheit, wie in der Türkei, Russland aber auch in Ungarn, ernst zu nehmende Warnsignale für eine falsche und undemokratische Entwicklung sind.
Bundestagskandidat Josef Winkler berichtete aus eigenen Beobachtungen vor Ort, wie schwer es Kriegsflüchtlinge selbst angekommen im sicheren Europa haben und dass gerade reiche Nationen wie Deutschland hier verstärkt eine Vorbildrolle einnehmen müssen.

In der anschließenden Diskussion mit dem Publikum wurden unter anderem Themen wie der Derivathandel mit Lebensmitteln und die politische Situation im Iran angesprochen und diskutiert.

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