Gut leben im Alter

Am 06.05.2013 kam die Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner nach Waldalgesheim-Genheim um in historischer Stätte, der Alten Schule, einen Vortrag über die Möglichkeiten eines selbstbestimmten Lebens im Alter zu halten. Alle Bürgerinnen und Bürger -ob jung oder alt – waren eingeladen, gemeinsam Ideen und Wege für unsere Zukunft zu entwickeln. Dieser Einladung kamen Waldalgesheimer sowie Bürgerinnen und Bürger aus dem näheren Umkreis nach.

Auf Einladung des Ortsverbands Bingen und Rhein-Nahe von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN stellte die Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner Mut machende, nachahmenswerte Projekte vor, wie wir gut im Alter leben können: Soziale Genossenschaften, Wohnprojekte, virtuelle Wohngemeinschaften oder einfach hilfreiche Wohnraumanpassungen für die eigene Wohnung.Die vorgestellten Projekte waren das Wintricher Netzwerk, die Dorfakademie Hambuch, die Bürgergemeinschaft Eichstetten e.V., das Wohnprojekt Bleichstraße nach dem „Bielefelder Modell“ und der Generationenhof Landau.

Rößner dazu: „Die Zivilgesellschaft ist unersetzlich, um den demografischen Wandel positiv zu gestalten. Die Generationen müssen näher zusammenrücken, denn sogenannte „Bedürftige“ haben oft kein Interesse an reiner Wohltätigkeit, sie möchten sich mit ihren Fähigkeiten einbringen. Dann entsteht Austausch. Hier liegt die Chance des demografischen Wandels.“

Die Gäste entwickelten bei der Diskussion im Anschluss eigene Ideen, wie in der Region neue Projekte angestoßen werden könnten. Hier fand auch das vor kurzem in Genheim entstandene Netzwerk Bewunderung.

Über die gelungene Veranstaltung erfreut erklärt Tobias Grabowski, Vorstandssprecher von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN Ortsverband Rhein Nahe:“Die heutige Veranstaltung hat aufgrund des Zuspruchs gezeigt, dass Projekte in Zusammenhang mit dem Wohnraum für pflegebedürftige und alte Menschen in der Verbandsgemeinde einen hohen Stellenwert haben. Die demographische Entwicklung der nächsten Jahre wird dies noch verstärken. So unterschiedlich die Menschen heute leben, so differenziert sind auch ihre Bedürfnisse für ein Leben im Alter. Vorbedingung ist jedoch, dass bei der Planung der Lebensphasen auch der Bereich des Alters nicht ausgeklammert wird, sondern genau wie alle anderen Lebensphasen geplant wird.“

 

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