Menschenrechte gehen uns alle an!

Anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte fordert die rheinland-pfälzische Bundestagsabgeordnete aus Mainz, Tabea Rößner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), die internationale Gemeinschaft auf, die Menschenrechtsverstöße im Iran stärker zu thematisieren. Rößner erklärt hierzu:

An diesem Tag sind meine Gedanken bei den zahlreichen Menschen weltweit, die aufgrund ihrer Ansichten und Meinungen tagtäglich unter schlimmen Repressionen leiden müssen. Es ist unsere Pflicht, auf Menschenrechtsverletzungen hinzuweisen.

Gerade die Situation im  Iran beschäftigt mich seit geraumer Zeit. Seit Januar dieses Jahres bin ich Patin der iranischen Bloggerin Fereshteh Shirazi über die Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Weil sie sich für Frauenrechte einsetzte, wurde sie zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt. Ihre Haftbedingungen sind sehr schlecht. Kontakt zu ihren Angehörigen wird ihr verwehrt.

Laut zahlreicher Berichte von Amnesty International ist davon auszugehen, dass die Zahl an Hinrichtungen im Iran zugenommen hat. Die Vereinten Nationen prangern schon länger die Menschenrechtssituation dort an. Die Bundesrepublik Deutschland als Teil der internationalen Gemeinschaft muss Menschenrechtsverstöße stärker anprangern und den Druck auf die iranische Regierung bei dieser Angelegenheit erhöhen.

Doch auch die Zivilgesellschaft kann etwas dafür tun, dass die vielen Schicksale im Iran und weltweit eine Stimme bekommen. Die Menschenrechtskonvention ist nicht nur ein universelles Gut, das uns allen zusteht, auch für ihre Einhaltung müssen wir alle uns stark machen.

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