Schulplanung braucht Verlässlichkeit

„Bei der Schulentwicklungsplanung ist Verlässlichkeit wichtig, um langfristige Konzepte aufzustellen. Dazu gehört auch finanzielle Sicherheit. Trotz der angespannten Finanzlage wollen wir in Mainz nicht an der Bildung sparen. Wir schaffen es jedoch nicht, auch die Aufgaben des Schulträgers Wiesbaden zu übernehmen“, kommentiert Tabea Rößner, Mitglied des Mainzer Stadtrates und des Schulträgerausschusses die jüngste Debatte in der Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung.

„Seit Jahren schafft es Wiesbaden nicht, in den AKK-Stadtteilen ein ausreichendes Angebot an weiterführenden Schulen zu schaffen. Daher schicken die Eltern ihre Kinder gerne auf Mainzer Schulen. Im Gegensatz zu Wiesbaden erhält Mainz jedoch keine Landesgelder für die Aufnahme von auswärtigen Schülern, weshalb Kinder aus den AKK-Stadtteilen nur noch im begrenzten Umfang aufgenommen werden können. Es ist schade, dass OB Müller diese Kulanz als Unzuverlässigkeit ansieht“, so Rößner weiter.

„Durch die künstliche Abtrennung der rechtsrheinischen Mainzer Stadtteile entstehen leider auch im Schulbereich fortwährend Probleme für die Menschen in Kastel, Kostheim und Amöneburg. Es ist die Aufgabe der Stadt Wiesbaden im Interesse der Schülerinnen und Schüler eine dauerhaft tragfähige Lösung zu finden. Dazu gehört auch die Sicherstellung der Finanzierung von Schulplätzen“, so Rößner abschließend.

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