Teilerlass vom Wassercent stärkt zukünftigen grünen Kurs der KMW

MdB Tabea Rößner, Mitglied des Aufsichtsrat der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden (KMW), reagiert positiv auf die Ankündigung, den KMW 1,5 von 3 Millionen € des Wassercents zu erlassen, um die Energiewende innerhalb des Unternehmens zu unterstützen. Sie erklärt dazu:

Das ist ein gutes Signal für unseren regionalen Energieversorger. Die KMW macht sich auf, sich zu einem nachhaltig ausgerichteten Unternehmen zu wandeln. Die Landesregierung unterstützt mit seinem Entgegenkommen diesen Kurs. In den Verhandlungen war es uns wichtig dafür zu sorgen, unseren regionalen Energieversorger zu stärken, damit er seine Rolle für die Energiewende aktiv ausfüllen kann.

Nach erheblichem Druck auch von den Grünen, legte der regionale Energieversorger die Pläne aufs Eis, ein neues Kohlekraftwerk zu bauen. Auch vor dem Hintergrund der Unterstützung der Landespolitik für einen grünen Kurs in der künftigen Unternehmensentwicklung, müssen die Pläne für ein Kohlekraftwerk in der Ingelheimer Aue endgültig und rechtssicher beerdigt werden. Jetzt sind die KMW in der Bringschuld.

Die Landesregierung hat am 2. Mai 2012 den Gesetzentwurf für ein Wasserentnahmeentgelt ein, den sogenannten Wassercent, eingebracht. Die jährlichen Einnahmen in Höhe von voraussichtlich 20 Millionen Euro sollen ausschließlich dem Schutz der Gewässer zugute kommen. Die EU-Wasserrahmenrichtlinie wird damit auch in Rheinland-Pfalz umgesetzt.

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