Wichtiger Schritt im Kampf gegen Rechts

Als einen wichtigen Schritt im Kampf gegen die rechte Szene bezeichnet die rheinland-pfälzische Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner die Großrazzia im braunen Haus in Ahrweiler. Rößner erklärt:

„Das Zentrum ‚Aktionsbüro Mittelrhein‘ ist schon seit längerem als Anlaufstelle für Rechtsextreme bekannt. Daher war das Vorgehen der Polizei richtig und konsequent. Offenbar hat sich nach dem Auffliegen der Zwickauer Zelle und der öffentlichen Diskussion einiges getan. Nicht nur die Gesellschaft ist aufgerüttelt, sondern auch die Haltung der Polizei hat sich offenbar verändert. Ein wacheres Beobachten von Neonazis und eine höhere Sensibilität im Umgang mit der Problematik sind gut und wichtig für den Kampf gegen Rechtsextremisten.

Der kontinuierliche Kampf gegen braunes Gedankengut muss Kernaufgabe demokratischer Gesellschaften sein. Immer mehr Menschen engagieren sich ehrenamtlich gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in Rheinland-Pfalz und der gesamten Bundesrepublik. Aufklärung ist dafür eine wichtige Grundlage. So nutzen Rechtsextremisten immer intensiver die sozialen Netzwerke und neuen Medien. Die Präventionsarbeit braucht daher eine solide Finanzierung. Anders als die nicht immer nachvollziehbaren Entscheidungen der Bundesministerin Schröder begrüße ich es ausdrücklich, dass die rheinland-pfälzische Landesregierung hierfür 100.000 Euro zusätzlich im Haushalt bereitstellt.“

Rößner ist Vorstandsmitglied des Vereins „Rheinhessen gegen Rechts“ und ruft zur Demonstration gegen das braune Haus in Ahrweiler am 24. März 2012 auf.

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