Energie selbst gemacht

Erneuerbare Energien sorgen für sauberen Strom, mindern die Abhängigkeit von Rohstoff-Einfuhren, schaffen Arbeitsplätze, modernisieren die Stromversorgung und helfen das Kartell der vier großen Stromkonzerne zu brechen, die die Preise in die Höhe treiben. Die Grüne Bürgerliste informiert am Dienstag, 15. März, darüber, dass und wie ein hundertprozentiger Umstieg auf Erneuerbare Energien möglich ist. An dem Abend berichten die Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis, Tabea Rößner, der grüne Direktkandidat in Budenheim, Ulrich Steinbach und das Gründungsmitglied der Bürgerinitiative Kohlefreies Mainz, Patrick Hassenpflug.

„Der deutsche Strommarkt wird von vier Konzernen beherrscht, die kein Interesse haben, in neue Anlagen zu investieren, weil sie aus den alten Anlagen mehr und leichter Gewinn abschöpfen können. Für den Standort Deutschland ist diese egoistische Politik aber schädlich. Im Kernsektor Energie wird nicht investiert, sodass wir auf Dauer den Anschluss zu verlieren drohen“, sagt Steinbach auf der grünen Landesliste für Wirtschaftspolitik zuständig. Rößner kritisiert die Bundesregierung: „CDU und FDP helfen den Konzernen, mit Laufzeitverlängerung und Deckelung der Ausgaben für Erneuerbare Energien Gewinnausschöpfung zu betreiben, statt die Stromversorgung in Deutschland zu modernisieren.“ Hassenpflug ergänzt: „Mit ihrer rückwärtsgewandten Politik bremst die Bundesregierung den Ausbau der Erneuerbaren Energien aus. Damit wird die massive Abhängigkeit von Energieimporten und den damit verbundenen wirtschaftlichen Risiken unnötig verlängert. Auch die dringend nötigen Reduktion von CO2-Emissionen wird so nicht schnell genug erreicht.“

„Energie selbst gemacht“ beginnt am Dienstag, 15. März, um 19 Uhr im Wein Klein, in der Budenheimer Stefanstraße 18. Der Eintritt ist frei.

Teile diesen Inhalt:

Artikel kommentieren