5,7 Millionen vergessen

„Offenbar hat uns der  frühere „Mainzer Konsens“ ein schier endloses Reservoir an Pannen und Peinlichkeiten hinterlassen“, kommentiert die schulpolitische Sprecherin GRÜNEN, Tabea Rößner die jüngst bekannt gewordenen Kostensteigerungen bei dem zweiten Bauabschnitt des Gymnasiums Oberstadt.

„Hier handelt es sich keineswegs um unvorhersehbare Kostensteigerungen. Nennen Sie mir einen einzigen Privaten, der bei der Eigenheimfinanzierung die Kosten für Grundstück und Gebäude vergisst? Diese Vorgänge sind an Peinlichkeit kaum zu überbieten“, ärgert sich Rößner.

„Bürgermeister Beck bemüht sich seit seinem Amtsantritt nach Kräften den Haushalt zu sanieren und die Stadt vor dem Bankrott zu bewahren. Dass unter der Regiede  der früheren Dezernenten, sowie der von der CDU für seine fachliche Kompetenz so gerühmte Lukas Augustin einfach mal 5,7 Millionen Euro ‚vergessen’ wurden, zeigt das Ausmaß der Herkulesaufgabe, die unser Finanzdezernent nun zu stemmen hat“, so Rößner weiter,

„Wir GRÜNEN fordern eine Überprüfung aller Kosten für Bauprojekte an den Schulen in Mainz. Zur Steuerung weiterer Investitionen im Schulbereich brauchen wir dringender denn je ein Gesamtkonzept für die Schulentwicklung in Mainz in dessen Rahmen alle künftigen Entscheidungen zu treffen sind. Weiter ‚planlos drauf los bauen’ können wir uns nicht mehr leisten!“, so Rößner abschließend.

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