Jetzt erst Recht

Die Bürgerinitiative „Lebensqualität statt Flugplatzausbau“ und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN besichtigen am kommenden Sonntag, 16. Januar, die Schäden, die durch das Kappen der geschützten Bäume im Auwald entstanden sind. „Auch wenn es aussieht, als wäre der Ausbau des Flugplatzes kaum noch zu verhindern, werden wir weiter auf die unverantwortlichen Schäden aufmerksam machen, die durch das unsinnige Projekt entstehen“, sagt Stefan Albring, Vorstandsmitglied von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Speyer.

„Wir werden den Ausbau im Wahlkampf thematisieren“, sagt Daniel Köbler, Spitzenkandidat und Landesvorstandssprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz. „Der Ausbau ist ein landespolitisches Thema, ohne erhebliche Zuschüsse wäre er gar nicht denkbar.“ Die Landtagskandidatin der Region, Anne Spiegel, erinnert an die Nachteile, die der Ausbau für die Menschen bringt: „Der Fluglärm nimmt zu, die Gefahr von Unfällen steigt und mit dem Auwald wird ein wertvolles Naturschutzgebiet zerstört.“ Die rheinland-pfälzische Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner kritisiert die Haltung der zuständigen Landesbehörden: „Für den Ausbau werden Ausnahmen im bestehenden Recht gewährt, etwa im Naturschutz. Das begründen die Landesbehörden mit dem übergeordneten Interesse der Öffentlichkeit am Ausbau. Dabei bedient der Ausbau nur die Bequemlichkeit einiger Manager, das eigentliche Interesse der Öffentlichkeit liegt in Lärmschutz, Sicherheit vor Unfällen und dem Erhalt wichtiger Naturschutzgebiete.“

Bürgerinitiative und Speyerer Grüne treffen sich am Sonntag, 16. Januar, um 14 Uhr. Köbler, Spiegel und Rößner nehmen an der Besichtigung teil. Treffpunkt ist in der Industriestraße der Parkplatz am Rheindamm.

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