24 Jahre Cattenom: 8 Fakten zum Schrottreaktor

700 Störfälle zwischen 1986 und 2008, Quelle Trierischer Volksfreund
Acht Zwischenfälle allein in diesem Jahr gab es im Atomkraftwerk Cattenom in Frankreich. Quelle Trierischer Volksfreund
Bei einem Störfall im 24 Jahre alten Kernkraftwerk wäre besonders die Verbandsgemeinde (VG) Saarburg stark betroffen. Teile der VG liegen in dem Bereich, der im Falle eines radioaktiven Unfalls zur sogenannten Außenzone gehört. Quelle Trierischer Volksfreund
Seit Anfang 2009 war der dritte Block mehr als sechs Monate vom Netz. Quelle Saarbrücker Zeitung
Das Kernkraftwerk wird als ein Sicherheitsrisiko wegen mangelnder Erdbebensicherheit der technischen Installationen angesehen, da sicherheitsrelevanten Ventile nach einem Erdbeben nicht mehr funktionieren würden.[3] Vor allem im saarländischen Raum in Deutschland ist es häufiger zu Diskussionen um das Kernkraftwerk gekommen. Quelle Dokumentation Hiltrud Breyer
Am 17. Februar 2002 öffnete sich in Block 1 unvorhergesehen ein Ventil in einer Anschlussleitung an den Reaktorkühlkreislauf. Es habe eine „erhebliche Freisetzung“ von leicht kontaminiertem Primärkühlwasser ins Containment gegeben, schreibt die Behörde ASN.[4] Um das Ventil zu schließen, musste sich ein Team in Schutzmontur ins Containment begeben (Einstufung INES 1). Quelle Dokumentation Hiltrud Breyer
Am 16. Mai 2004 musste Block 2 heruntergefahren werden, weil es in einem Kabelraum zu einem Brand kam, der durch die herbeigerufene Feuerwehr nach 2,5 Stunden gelöscht werden konnte.[5] Quelle Dokumentation Hiltrud Breyer
Im Dezember 2004 wurde entdeckt, dass über 30 Schläuche von Feuerlöschern der Anlage angeritzt worden waren. Die zuständige Gendarmerie in Thionville nahm Ermittlungen wegen Sabotage auf, die Feuerlöscher wurden ausgetauscht.[6] Quelle Dokumentation Hiltrud Breyer

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